Die Wasserhärte gibt an, wie viel Calcium und Magnesium im Wasser gelöst ist. In Deutschland wird sie in Grad deutscher Härte (°dH) oder in Millimol pro Liter angegeben. Je höher der Wert, desto mehr Kalk lagert sich in Leitungen und Geräten ab.
Die Härtebereiche in Deutschland
| Härtebereich | mmol/l Calciumcarbonat | °dH |
|---|---|---|
| weich | unter 1,5 | unter 8,4 |
| mittel | 1,5 bis 2,5 | 8,4 bis 14 |
| hart | über 2,5 | über 14 |
Die Einteilung stammt aus dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz. Ein Grad deutscher Härte entspricht etwa 0,18 mmol/l.
So finden Sie Ihre Wasserhärte heraus
- Beim Wasserversorger nachsehen: Die meisten Stadtwerke veröffentlichen die Wasserhärte und eine aktuelle Trinkwasseranalyse auf ihrer Website. Oft reicht die Eingabe Ihrer Postleitzahl.
- Mit Teststreifen messen: Teststreifen aus Drogerie oder Baumarkt zeigen die Härte nach wenigen Sekunden an. Das ist praktisch, wenn Sie den Wert an Ihrem eigenen Wasserhahn prüfen möchten.
- Auf Anzeichen achten: Weiße Ablagerungen an Armaturen, ein verkalkter Wasserkocher oder Flecken auf Gläsern deuten auf hartes Wasser hin.
Was hartes Wasser im Alltag bedeutet
Kalk ist gesundheitlich unbedenklich, verursacht aber Aufwand und Kosten. Er setzt sich in Waschmaschine, Boiler, Kaffeemaschine und Leitungen ab und kann deren Lebensdauer verkürzen. Zudem brauchen Sie mehr Waschmittel und Reiniger, und Kaffee oder Tee schmecken oft weniger aromatisch.
Welche Lösung hilft?
- Für das ganze Haus: Eine Enthärtungsanlage wie die SOFT X ONE oder die SOFT X PRO Modelle wird hinter der Wasseruhr eingebaut. Sie schützt alle Leitungen und Geräte vor Kalk. Den Einbau sollte ein Fachbetrieb übernehmen.
- Für Trinkwasser in der Küche: Eine Umkehrosmoseanlage entfernt neben Kalk auch einen Großteil weiterer gelöster Stoffe. Mehr dazu im Artikel „Osmoseanlage oder Kannenfilter – was passt zu mir?“.
Sie kennen Ihre Wasserhärte und möchten wissen, welche Anlage passt? Schreiben Sie uns den Wert an info@eliteaqua.de, wir beraten Sie gern.